„Ein Bündel musikalischer und gestischer Energie!”
Die Kritik hat der international renommierten Marimba-Virtuosin und Kammermusikerin Katarzyna Myćka den Beinamen „Die mit den Schlägeln tanzt” verliehen: „Höchste Geläufigkeit”, „perfekte Anschlagstechnik” und eine „traumhafte rhythmische Präzision” seien charakteristisch für die Musikerin, die auf ihrer Konzertmarimba mit den 60 schmalen Holzplatten und Resonanzrohren aus Metall bis zu sechs Töne gleichzeitig zum Klingen bringt.
Website
Klangfülle, feine Ausdruckskraft und ein Tonumfang von fünf Oktaven: Die Marimba, auf der bis zu sechs Töne gleichzeitig angeschlagen werden können, muss sich als Solo-Instrument nicht hinter dem Klavier verstecken.
Programmvorschlag:
| Johann Sebastian Bach | Cello Suite Nr. 3 C-Dur BWV 1009 |
| Anna Ignatowicz-Glińska | Toccata |
| Keiko Abe | Kazak Lullaby |
| Sergej Prokofjew (arr. Eric Sammut) | Romeo and Juliette |
| *** | |
| Frédéric Chopin (arr. Eric Sammut) | The Revolutionary |
| David Friedman | Between Dusk and Dawn |
| Ney Rosauro | Variations Over Evelyn Glennie’s A Little Prayer |
| Astor Piazzolla (arr. Eric Sammut) | Libertango |
Auszug aus dem weiteren Repertoire:
| Keiko Abe | Variations on Japanese Children’s Songs Dream of the Cherry Blossoms |
| Johann Sebastian Bach | Cello Suite Nr. 2 BWV 1008 Präludium Fis-Dur BWV 858 aus: WTK 1 |
| Pius Cheung | Etude in E minor |
| Jacob Druckman | Reflections on the Nature of Water |
| Alfred Fissinger | Suite for Marimba |
| David Friedmann | Marshmellow |
| Markus Halt | Marimbasonic |
| Christos Hatzis | In the Fire of Conflict (& digital audio) Fertility Rites (& digital audio) |
| Anna Ignatowicz-Glińska | Postludium |
| Leander Kaiser | Hurricane’s Eye |
| Arkadiusz Katny | Ypsilon |
| Eckhard Kopetzki | Etude Hommage II Kaskada |
| Anders Koppel | P. S. for marimba solo |
| David Maslanka | My Lady White |
| Rich O’Meara | Restless Tune for Mary O. |
| Sergej Prokofjew | Aubade (arr. Eric Sammut) |
| Ney Rosauro | Prelude No. 1 E minor |
| Eric Sammut | Libertango Ameline |
| Matthias Schmitt | Ghanaia Sechs Miniaturen |
| Emmanuel Séjourné | Katamiya Romantica Prelude No. 1 Attraction (short version & audio) |
| Paul Smadbeck | Rhythm Song Concert Etudes for Marimba |
| Gordon Stout | Two Mexican Dances |
| Toshimitsu Tanaka | Two Movements for Marimba |
| Andrew Thomas | Merlin |
| Benjamin Wittiber | Rhythm Dance |
| Nebojsa Jovan Zivkovič | Ilijas |
Die berühmten Goldberg-Variationen gehören unumstritten zu Bachs größten Werken und stellen einen Höhepunkt barocker Variationskunst dar. Die Aria (Thema) und 30 Variationen sind Bachs Schüler Johann Gottlieb Goldberg gewidmet, dessen Namen sie heute tragen. Als Vergütung für das vollendete Werk soll Bach einen königlichen Lohn erhalten haben: „einen goldenen Becher, welcher mit hundert Louisd’or angefüllt war” – das höchste Honorar, das er jemals für eines seiner Werke entgegennehmen durfte! Der komplette, zum ersten Mal auf zwei Marimbas übertragene Zyklus verspricht ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis. Keine einzige Note wurde weggelassen noch wurde etwas hinzugefügt, und es fehlt kein einziger Gedanke des Komponisten. Katarzyna Myćka und Conrado Moya, weltweit anerkannte Virtuosen ihres Instruments, erwecken mit ihren Marimbas lang geliebte Musik zu neuem Leben.
Zuvor präsentiert das Duo Originalwerke für Marimba von Emmanuel Sejourné, Libby Larsen und Daniel Nikolas Wirtz sowie zwei Bearbeitungen von Astor Piazzolla und Maurice Ravel. Das verspricht einen ganz besonderen Konzertabend.
Programmvorschlag:
| Emmanuel Séjourné | Departures |
| Astor Piazzolla | Andante, aus: Tango Suite |
| Libby Larsen | Like Blind Men Tapping in the Dark |
| Maurice Ravel (arr. Safri Duo) | Alborada del Gracioso |
| Daniel Nikolas Wirtz | Valse Valse |
| *** | |
| Johann Sebastian Bach | Goldberg-Variationen BWV 988 |
Ob vier oder zwei Marimbas, optisch schon eine beeindruckende Erscheinung! Wenn Katarzyna Myćka und ihre Kollegen Conrado Moya, Sławomir Mścisz und Filip Merčep zu den Schlägeln greifen, werden die Zuhörer in neue Klangwelten entführt. Die wandernden Klänge, pulsierende Rhythmen, perlende Arpeggien und rasante Passagen entlocken dem Publikum in jedem Alter einen stürmischen Applaus!
Programmvorschlag Karneval der Tiere:
| Edvard Grieg | Suite aus Holbergs Zeit |
| Rüdiger Pawassar | Yeh gangga |
| Jarrod Cagwin | Always, Never, Again |
| Krzysztof Falkowski | Burning Bars |
| *** | |
| Camille Saint-Saëns (arr. Peter Klemke) | Karneval der Tiere |
Auszug aus dem weiteren Repertoire:
| Keiko Abe | Prism Variations |
| David Friedman | Hand Dance |
| Modest Mussorgsky (arr. Peter Klemke) | Bilder einer Ausstellung |
| Rüdiger Pawassar | Sculpture in Wood |
| Burkhard Roggenbuck | Saronic Kyklos |
| Libor Sima | The Blues Thing |
Besetzung: Katarzyna Myćka | Conrado Moya | Sławomir Mścisz | Filip Merčep
Seit ihren Anfängen in der westlichen Musik vor fünf Jahrzehnten hat die Marimba mit ihrer speziellen Klangfarbe schon zahlreiche Komponisten verführt, Konzerte für sie mit Orchester zu schreiben. Die Stuttgarter Philharmoniker, das RSO Luxemburg, das Wiener Kammerorchester und die Bochumer Symphoniker sind Beispiele namhafter Klangkörper, bei denen Katarzyna Myćka bisher als Solistin gastierte.
Auszug aus dem Repertoire:
| Keiko Abe | Prism Rapsody for Marimba and Orchestra (1995) |
| Johann Sebastian Bach | Concerto for Cembalo d-Moll BWV 1052 (2 Marimbas und Orchester) Concerto for Cembalo f-Moll BWV 1056 (2 Marimbas und Orchester) Concerto for Cembalo D-Dur BWV 1054 (2 Marimbas und Orchester) |
| Eckhard Kopetzki | Konzert für Marimba und Streichorchester (1998) |
| Anders Koppel | Concerto No. 1 for Marimba and Orchestra (1995) |
| Karl-Heinz Köper | Samba Classique für zwei Marimbas, Streichorchester und Schlagzeug (1990) Tangenten für Marimba und Orchester (2005) |
| Darius Milhaud | Concerto pour Marimba (et Vibraphone) et Orchestre (1947) |
| Ney Rosauro | Concerto para marimba e Orqestra de Cordas (Streicher) (1986) Concerto No. 2 for marimba and orchestra (2002) |
| Eric Sammut | Sugaria, Concerto for Marimba, 3 Percussions, String Orchestra and Double Bass (w/amplifier) (2006) |
| Emmanuel Séjourné | Concerto for Marimbas and strings (2006) |
Die Geschichte vom Nussknacker ist ein Weihnachtsklassiker, der schon viele kleine und große Menschen verzaubert hat. Ob „Der Tanz der Zuckerfee“ oder „Der Marsch der Zinnsoldaten“, die Melodien von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky kennt fast jeder.
Katarzyna Myćka und Charlotte Hahn präsentieren Tschaikowskis Ballett-Musik in einem ganz besonderen Gewand. In einer Bearbeitung für zwei Marimbas zaubern sie mit ihren Schlägeln und ihren tänzerischen und geschmeidigen Bewegungen eine wunderbar reiche Klangkulisse. Dazu liest die Sprecherin und BR-Moderatorin Jasmin Bachmann ausdrucksstark das Märchen, das dem Ballett zugrunde liegt: „Nussknacker und Mausekönig“ von E. T. A Hoffmann.
„Horcht auf Kinder!“, heißt es zu Beginn. Denn es geht in der spannenden Geschichte um die kleine mutige Marie, die am Weihnachtsabend einen Nussknacker geschenkt bekommt. In der Nacht träumt sie von einer Schlacht der vom Nussknacker angeführten Spielzeugsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs. Mit Maries Hilfe siegt der Nussknacker, der sich danach durch die Kraft der Liebe in einen Prinzen verwandelt und mit ihr in das Reich der Süßigkeiten reist…
Tauchen Sie ein in diese wundersame Fantasiewelt und lassen Sie sich von der Musik und den Klängen der Marimba verzaubern. Ein Fest für die ganze Familie!
Musik: Pjotr Iljitsch Tschaikowski | Bearbeitung für Marimbas: Peter Klemke | Texte: nach E. T. A. Hoffmann „Nussknacker und Mäusekönig“
Besetzung: Katarzyna Myćka & Charlotte Hahn (Marimba), Jasmin Bachmann (Sprecherin)
Der Klavierzyklus Bilder einer Ausstellung des russischen Komponisten Modest Mussorgsky entstand 1874 und ist das wohl bekannteste Beispiel für Programmmusik: ein imaginärer Rundgang aus zehn Stücken, die zehn verschiedene Gemälde musikalisch erlebbar machen, verbunden durch eine rondoartig wiederkehrende Promenade – der Gang des Besuchers von Bild zu Bild. Jedes Gemälde eine spannende Geschichte: auch für Kinder ein Erlebnis! Speziell für sie ist das Werk arrangiert, mit zwei Marimbas und einem Sprecher. Die Musikbearbeitung stammt von Peter Klemke, die Texte von Jürgen Glocker. Mussorgsky selbst nimmt als Erzähler die jungen Zuhörer mit auf musikalische Entdeckungsreise. Marimba-Klänge erwecken die Bilder zum Leben: zwitschernde Küken, den Trubel spielender Kinder im Park oder majestätische Bässe am Großen Tor von Kiew. So viele Farben, so viel, was passiert in Kopf und Herz! Das Programm macht es leicht, ein junges Publikum für großartige Musik und das Instrument Marimba zu begeistern.
Im Mittelpunkt steht Peter Klemkes spannende Bearbeitung des berühmten Karneval der Tiere”von Camille Saint-Saëns. Die Texte stammen von Simon Klenke.
Rezitation: Der/die Sprecher/in kann auch jeweils selbst gewählt und beispielsweise mit einer lokalen Persönlichkeit besetzt werden. Möglich wäre je nach Verfügbarkeit auch Juri Tetzlaff, Moderator beim Kinderkanal.
Dauer der Programme: ca. 50-55 Minuten
Altersempfehlung: Kindergarten und Grundschule (Alle Programme sind selbstverständlich auch für Erwachsene möglich und können in andere Programme integriert werden.)
Spannende Kompositionen – wie z.B. die Suite h-Moll von Johann Sebastian Bach eignen sich wunderbar für das Zusammenspiel der beiden Instrumente. Harmonisch und heiter bereichert die Marimba seufzend melancholische Passagen, ohne der majestätischen Orgel ihre Eleganz und Dynamik zu nehmen. Aber auch eigens für die Künstler geschriebene Werke von Anna Ignatowicz-Glińska und Kay Johannsen versprechen ein Klangerlebnis der besonderen Art.
Katarzyna Myćka (Marimba-Solistin und Professorin an der Musikakademie in Gdańsk) und Jens Wollenschläger (Erster Organist der Tübinger Stiftskirche und Professor an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen) runden das Programm ab mit Solostücken zeitgenössischer Komponisten, mit denen sie sie großartige Klangvielfalt ihrer Instrumente ausschöpfen.
Programmvorschlag:
| Johann Sebastian Bach | Konzert für Cembalo & Orchester d-Moll BWV 1052 |
| Dietrich Buxtehude | Praeludium in d-Moll |
| Anna Ignatowicz-Glińska | Postludium |
| Felix Mendelssohn Bartholdy | Präludium & Fuge in d-Moll op. 37/3 |
| Kay Johannsen | „entre nous“ |
| Johann Sebastian Bach | Suite h-Moll BWV 1067 |
Es muss nicht immer das Klavier sein, das ein Streichquartett komplettiert: Wie fruchtbar dessen Platz von der Marimba ausgefüllt werden kann, zeigt die künstlerische Zusammenarbeit, die Katarzyna Myćka mit dem Mandelring Quartett verbindet.
Der Gewinn wichtiger Wettbewerbe – München (ARD), Evian und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani) – katapultierte dieses Quartett auf die großen Konzertpodien der Welt. Seit nunmehr 30 Jahren sind die vier Streicher bei vielen renommierten Festivals und Kammermusikreihen zu Gast. Ihr weitgespanntes Repertoire umfasst die „Klassiker” ebenso wie zeitgenössische Kompositionen. Ein Schwerpunkt besteht in der Wiederentdeckung und CD-Einspielung zu Unrecht „vergessener” Werke für Streichquartett, beispielsweise von Goldschmidt, Onslow und wenig bekannten Brahms-Zeitgenossen.
Programmvorschlag:
| Astor Piazzolla (arr. Eric Sammut) | Libertango for marimba solo |
| Lucas Guinot | “Luz“ for marimba & string quartet |
| Igmar Alderete Acosta | „Sones de América“ for Marimba & string quartet |
| Antonín Dvorák | String quartet op. 96 “American” |
| *** | |
| Daniel Schnyder | „Zoom In“ for marimba & string quartet |
| arr. Werner Thomas-Mifune | 3 Tangos |
| Leonard Bernstein (arr. Martin Gerigk). | West Side Story (Suite) for marimba & string quartet |